Obwohl Spider-Man 4 bereits in der Mache ist, plant Sony Pictures schon weiter in die Zukunft. So ist ein Ableger aus dem Spider-Man-Universum vorstellbar, basierend auf dem Bösewicht Venom, der in Spiderman 3 seinen Auftritt hatte und von Topher Grace gespielt wurde.
Die bei „Zombieland“ arbeitenden Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick schreiben das Skript zu Venom. Allerdings halten sie sich mit Angaben über Details bedeckt, sind sich aber dennoch durchaus bewusst, welcher Aufgabe sie sich angenommen haben.
„Es ist schrecklich. Es ist Material, das jeder kennt, mit dem jeder vertraut ist und was jeder liebt,“ sagte Rhett Reese zu FirstShowing. „Es ist eine große Bürde, die Erwartungen der Leute zu erfüllen. Mit „Zombieland“ kannst du auch einfach mal so was raus bringen, und sie mögen es oder nicht. Sie sind nicht gleich stinksauer, wenn du versagst.“
Ohne Zweifel könnte „Venom“ ein großer Nachkomme werden. Allerdings glaubt Todd McFarlane („Amazing Spider-Man“-Comics), dass es nicht unbedingt ratsam ist, einen Film über einen Schurken wie "Venom" zu drehen, den die Leute in Spider-Man 3 als Gegenspieler zu ihrem Helden kennen gelernt haben.
„Ich bin am überlegen, wieso sie heutzutage alle Antihelden erschaffen wollen,” sagte er und führte als Beispiel die dramatische Wandlung von Halle Berry in „Catwoman“ als Beispiel dafür an. „So etwas funktioniert nicht. Der Grund dafür, dass böse Jungs eben so cool sind, ist der, dass sie halt böse sind. Und sobald du versuchst ihnen mehr Menschlichkeit zu verleihen, begehst du einen Fehler. Jetzt sind sie zu gut, um ein Bösewicht zu sein, weil du versucht hast, sie zu erlösen.
Wir dürfen also gespannt sein, was uns da für ein Film ins Haus steht. Ein Film über einen Schurken, der doch eine gute Seite in sich trägt und schlussendlich doch zum „Guten“ wird? Oder wird es ein Film, der die Motive eines Bösewichtes wie Venom zu Tage fördert und so dem Charakter mehr Profil verleiht? Oder doch etwas ganz anderes?